Soforthilfe, um Stress abzuschütteln

Manchmal gibt es (Arbeits)Tage, die möchte ich einfach nur abschütteln von mir, wenn ich zu Hause bin… wenn die Zeit mal wieder nicht gereicht hat, alles auf die Reihe zu kriegen… wenn ich es wieder mal zugelassen habe, dass jemand meine Grenzen niedertrampelt… oder ich schlicht und einfach mein Recht auf Pech ausgeschöpft habe.

Nach so einem Tag brauche ich eine Soforthilfe, um den Stress wieder abzuschütteln, wenn ich zu Hause bin. Um wieder zur Ruhe zu kommen, meinen Feierabend genießen zu können und in einen erholsamen Schlaf zu finden.

Hier drei Tipps, die mir helfen, wenn ich aufgeputscht und erschöpft zugleich nach Hause komme, den „Ruhemodus“ einzuschalten.

Das Wasser spült nicht nur den Schweiß von der Haut und den Staub aus den Haaren. Eine Dusche reinigt auch den Geist. Die Wasserstrahlen massieren wohltuend meine Haut. Sie rinnen an mir herab und ich stelle mir vor, dass sie alles mitnehmen, was mich belastet. Zusätzlich hilft das warme Wasser, Muskelverspannungen zu lösen.  Der Duft von Lavendel lässt mich tief durchatmen.

Lavendel gibt es übrigens auch auf meinem Balkon und in meiner Handtasche als Entspannungsroller für die Verschnaufpause zwischendurch.

Tagebuch schreiben

Es hilft mir sehr, meinen Frust einfach aufzuschreiben. Inklusive Beschimpfungen, die ich so nicht aussprechen würde.

Dabei ist es mir wichtig, mit etwas Positivem abzuschließen, wie z. B. mit der Frage: Was habe ich daraus gelernt? Oder: Was mache ich morgen anders?

Und mit 3 Dingen, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Die gibt es auch an miesen Tagen, wie zum Beispiel einen guten Milchkaffee, ein Lächeln oder meinen kleinen Hund, der mich so liebt wie ich bin. Sogar wenn ich es gerade nicht kann.

Schütteln und Tanzen zu schneller Musik

Insbesondere das Schütteln hilft mir, Anspannung loszulassen bzw. „abzuschütteln“ wie der Volksmund sagt. Beobachtungen aus dem Tierreich zeigen, dass Tiere sich nach großer Anspannung z.B. nach einer Gefahr intensiv schütteln oder zittern. Das konnte ich bei meinem Hund schon oft beobachten. Auf diese Weise weicht seine Anspannung sofort aus dem Körper, ohne als Trauma abgespeichert zu werden. Also nehme ich mir ein gutes Beispiel an ihm 😉

Um mir das Abschütteln leichter zu machen, wähle ich 3 Lieder: Zuerst Trommelmusik, dazu schüttle ich alle Körperteile kräftig aus. Besonders die Schultern und Arme, die den Stress gerne festhalten. Dabei erzwinge ich das Schütteln nicht, ich lasse es aus meinem Inneren entstehen. Ich benutze hierfür im Moment die Geoffrey Oryema CD „Exile“. Aber ich empfehle jedem, eigene Lieblingsstücke auszuwählen, das vervielfacht die Wirkung. Danach darf es ein beschwingtes Stück sein, zu dem ich durch den Raum tanze. Und zuletzt eine entspannte Musik, zu der ich auf meiner Matte liege und nochmal in meinen Körper hineinspüre.

Wer sich dafür eine Stunde Zeit nehmen möchte, dem empfehle ich die Kundalini Meditation von Osho. Diese gibt es auf CD. Darauf ist Musik für 15 Minuten Schütteln, 15 Minuten Tanzen, 15 Minuten um in seinen Körper hinein zu hören und 15 Minuten Stille inklusive Klangschale am Ende.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich auf eure Kommentare oder Zuschriften dazu.

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