Ein Artikel von Barbara Schmid über die Jahara Technik

Sich im Wasser zu bewegen ist vollständig anders als an Land. Es aktiviert vollständig andere Muskelgruppen. Wenn wir nicht bewusst unsere kinesthetische Haltung ändern, bewegen wir uns aber im Wasser genau so wie an Land – nämlich gegen den Widerstand. Wenn wir das tun, verpassen wir den eigentlichen Punkt: Die Unterstützung, die uns das Wasser anbietet. Das wäre eine traurige Geschichte. Wir würden uns das Leben schwerer machen als notwendig.

Deshalb lernen wir mit der Jahara® Technik zuerst, wie man sich bewegt. Wir lernen zu gehen und geschickt und sanft mit Unterstützung des Wassers zu fallen. Wir entdecken eine neue Kombination von Muskeln und eine anstrengungslose und bewusste Art sich zu bewegen. Das hat auch hohe psychologische Wirkungen. Bewegung und erlernte Reflexe drücken unsere persönliche Art in der Welt zu sein aus. Die Art wie wir die Welt entdecken und fühlen, wie wir in Kontakt gehen und Grenzen setzen.

In einer der kinesiologischen Methoden testen wir eine bestimmte Muskelgruppe auf ihre Verbindung zum Zungenbein. Es gibt viele Muskeln, die in Verbindung mit dem Zungenbein bei Bewegung für die dreidimensional Orientierung des Körpers im Raum und den Geist verantwortlich sind. Wenn diese erlernten Reflexe nicht sauber funktionieren brauchen wir sehr viel Energie um präsent zu sein, weil wir Schwierigkeiten haben, uns im Raum zu orientieren. Es mangelt uns an Verbindung zu unserem Körper und zum Fundament der Erde. Oft gehen uns diese Reflexe durch Schock oder Trauma verloren. Wir können sie durch Krabbeln und Kriechen wiederherstellen oder wir können das Laufen neu erlernen. Oder schneller auch durch Kinesiologie die Verbindungen wieder herstellen.

Mit der Jahara® Technik lernen wir zuerst im Wasser zu gehen. Wir lernen uns in ungewohnter Weise auszurichten indem wir unser Bewusstsein erweitern, indem wir unsere erlernten Reflexe in einer neuen Weise nutzen. Für unser Gehirn ist es immer hochinteressant neue Verbindungen herzustellen, besonders durch Körperbewusstsein. Wir können uns unser Gehirn als Sportwagen vorstellen, der immer in der Garage steht weil er zu wunderbar ist um benutzt zu werden. Und dieser arme Sportwagen ist so glücklich, wenn ihm endlich erlaubt wird an einem schönen Sonnentag draußen zu sein. Jeder erfährt Glück und Befreiung, wenn er beginnt das Schrittmuster Spiel zu nutzen. Zuerst scheinen die Schrittmuster vollständig uninteressant und fremd aber nach einiger Zeit fühlt man den Reiz, die Befreiung und das Glück.

Während wir unser Bewusstsein mit der neuen Art sich zu Bewegen erweitern, kommen wir mit alten Lernblockaden, Traumata und unbewussten Lücken in unserer Beweglichkeit in Kontakt.

In der Kinesiologie hat jede Bewegung eine emotionale, mentale, meridionale und psychologische Wechselbeziehung. Mit der Unterstützung der Kinesiologie hier in Wila in der Schweiz haben wir die Möglichkeit mehr über die Bedeutung der Jahara® Schrittmuster und der in Beziehung stehenden Blockaden herauszufinden. Auf diese Weise können wir lernen den Klienten speziell angepasste Übungen zu geben, um vergessenes oder nie gelerntes Körperbewusstsein zu wecken.

Barbara Schmid ist Psychologin, Psychotherapeutin und Gestalt Therapeutin. Sie hat eine Privatpraxis für Homöopathie und Kinesiologie in Wila in der Schweiz.

Bild: Alice Rauch

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