Mein Frühlingstraum

Stell dir vor, es wird Frühling. Die Natur zeigt sich in ihrer unbändigen Kraft. Frühblüher bahnen sich einen Weg durch die harte, noch gefrorene Erde. Knospen springen auf und millionenfach entfalten sich farbenprächtige Blüten. Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Vögel singen Lieder vom Neubeginn, sie verstummen nicht einmal in den Hagelschauern des Aprils.
Auch die Menschen kommen wieder aus ihren dunklen Höhlen hervor. Sie treffen sich auf dem neuen Grün der Wiesen, bringen Picknickdecken mit, Essen und Trinken und Instrumente. Man hört Kinderlachen und fröhliches Hundegebell. Menschen begrüßen einander mit Umarmungen, reichen sich die Hand und wenden ihr Gesicht der Sonne zu.
Eine Frau mit bunten Kleidern und lebendigen Augen stimmt einen Ton an. Einen Ton der tief in ihrem Schoß vibriert. Einen Ton, der wie eine Wahrheit nach außen dringt. Wie eine Knospe, die sich endlich geöffnet hat. Wie eine Träne, die sich endlich lösen darf.
Die Frau mit den lebendigen Augen schaut in erstaunte Gesichter, dann breitet sich auf den Gesichtern ein Erkennen in Form eines Lächelns aus. Nach und nach stimmen weitere Menschen in das Lied mit ein. Jeder singt seinen ureigenen Ton, der neu in ihm erwacht. Es entsteht ein Frühlingslied aus tausenden Stimmen, aus den Klängen der Gitarre, des Akkordeons, der Geige und vieler anderer Instrumente.
Gemeinsam treiben die Menschen den Winter aus, die Kälte und die Dunkelheit, die Starre und das Vergessen.
Lasst uns singen, denn wer singt hat keine Angst ❤️

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